März 2014

Race Director erklärt Nakagami Disqualifikation

Mike Webb, der Renndirektor der MotoGP™ Weltmeisterschaft, erklärt die Entscheidung zur Disqualifikation von Takaaki Nakagami im Moto2™ Rennen in Katar.

Nakagami überfuhr die Ziellinie in Losail auf der zweiten Position, nach dem Rennen wurde bei der technischen Kontrolle seines Motorrades die Verwendung eines irregulärer Ansaugsystems entdeckt.

Wie Webb erklärt: “Es ist nach jedem Rennen das selbe, wir machen eine technische Kontrolle und der technische Direktor überbrachte der Renndirektion den Bericht, dass ein Motorrad durch die technische Überprüfung gefallen war. Nachdem wir diese Nachricht bekommen hatten, führten wir eine Anhörung durch und es wurde bestätigt, dass mit dem Ansaugsystem von Nakagami’s Motorrad etwas falsch war und so ergab sich die Entscheidung der Renndirektion ihn aus der Ergebnisliste zu streichen. Aus technischer Sicht gibt es nur Schwarz oder Weiß, entweder es besteht den Test oder nicht, es hat ihn nicht bestanden also blieb keine Wahl, dann ist es eine Disqualifikation.“

Webb kommentierte auch, dass dies durch einen Fehler des IDEMITSU Honda Team Asia zustande kam und sagte, „Es war ein einfacher Fehler. Sie verwendeten am Motorrad ein Teil welches nicht der Ausführung entsprach wie es das Reglement vorschreibt. Das Missverständnis war, dass sie dachten, so wie es geschrieben wäre, wäre das andere Teil erlaubt. Es war ein Missverständnis, aber leider wurde ein Teil verwendet, welches nicht den Regeln entsprach.“

Der Renndirektor erklärte dann auch den Prozess nach der Kontrolle welcher zur Entscheidung führte und das Recht auf einen Einspruch seitens des Teams. Er fasste zusammen, „Bezugnehmend auf die Entscheidung, legte das Team einen Einspruch ein, weil sie mit der Entscheidung der Renndirektion natürlich nicht einverstanden waren. Daher hatten sie das Recht auf einen Einspruch bei der FIM. Die FIM untersuchte den Fall noch einmal extra, um zu sehen ob sie dem Einspruch stattgeben oder die Entscheidung aufrecht erhalten würden. Sie (FIM) gaben bekannt, dass sie die Entscheidung der Renndirektion aufrecht erhalten, so blieb es bei unserer Entscheidung und das Rennergebnis wurde geändert.“

Takaaki Nakagami, IDEMITSU Honda Team Asia, QAT FP2 Takaaki Nakagami, IDEMITSU Honda...

2014 von Hermann Ecker

Marquez zeigt dem Dottore den Auspuff

Doha - Titelverteidiger Marc Marquez hat den Auftakt der Motorrad-Weltmeisterschaft in der Königsklasse MotoGP gewonnen. Der Spanier setzte sich am Sonntag beim Großen Preis von Katar auf den Wüstenkurs von Losail bei Doha in einem turbulenten Rennen und spannenden Kampf gegen den neunfachen Weltmeister Valentino Rossi aus Italien auf Yamaha durch. Dritter wurde der Spanier Daniel Pedrosa (Honda).

  • Marquez war nur wenige Wochen nach seinem Wadenbeinbruch aus der Pole Position in den Grand Prix gestartet, der 21-Jährige überquerte 0,259 Sekunden vor dem 35-jährigen Rossi die Ziellinie. In seinem 97. WM-Rennen war es bereits der 33. Sieg, für Honda war es der 250. GP-Erfolg.

    In dem Nachtrennen ging der spanische Yamaha-Pilot Jorge Lorenzo in Führung, stürzte jedoch schon nach wenigen Kurven ins Kiesbett. Die Führung erbte für acht Runden der Deutsche Stefan Bradl. Mit seinem ersten MotoGP-Sieg vor Augen stürzte der Moto2-Champion von 2011 aber ebenso ins Elend, wie auch noch Alvaro Bautista, Andrea Iannone und Bradley Smith. Ab Rennhälfte kam es zwischen Rossi und Marquez zu einigen spektakulären Überholmanövern, der Jungstar gab dem Routinier am Ende trotz seines am 20. Februar erlittenen Beinbruchs das Nachsehen.

    Den Sieg in der Moto2 sicherte sich der spanische Titelfavorit Esteve Rabat. Der Japaner Takaaki Nakagami ist nach seinem zweiten Platz nachträglich disqualifiziert worden. Nakagami wurde wegen eines nicht regelkonformen Luftfilters an seiner Kalex aus der Wertung genommen. Auf den zweiten Rang rückte der Finne Mika Kallio vor, der Schweizer Thomas Lüthi wurde Dritter.

    Einen Premierensieg verbuchte der 19-jährige Australier Jack Miller in der Moto3-Klasse, der KTM-Pilot gewann vor den Spaniern Alex Marquez und Efren Vazquez (beide Honda). Miller sorgte über alle drei GP-Klassen hinweg gesehen erstmals nach 20 Rennen (der Brite Scott Redding am 1. September 2013 in Silverstone in der Moto2) für einen nicht-spanischen GP-Gewinn.

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2014 von Hermann Ecker

Marcel Schrötter Saisonvorbereitungen abgeschlossen

Marcel Schrötter trotz Sturz mit letztem Test vor dem WM-Auftakt happy. Der 20-jährige Racer und seine erfahrene Crew des französischen Rennstalles Tech 3 haben die Vorbereitungen für die bevorstehende Moto2TM Weltmeisterschaft bestens gemeistert. Bei den abschließenden offiziellen Testfahrten im südspanischen Jerez de la Frontera vom vergangenen Dienstag bis Donnerstag konnte Schrötter seine bisherige Bestmarke auf der selektiven 4.228 Meter langen Piste nochmals um eine Zehntelsekunde verbessern. Bei ausgezeichneten Bedingungen über die Dauer des dreitägigen Tests lagen Zeitenjagden jedoch nicht unbedingt im Vordergrund, sondern man arbeitete hauptsächlich daran die Eigenbau-Rennmaschine des Teams über längere Distanzen fahrbarer abzustimmen.

Der Mistral-Pilot war beinahe ausschließlich mit gebrauchten Reifen auf der Strecke und er war damit in der Lage sehr konstante Rundenzeiten zu fahren. Einen Sturz am Donnerstagvormittag steckte der Vollblutrennfahrer schnellstens weg und quasi im Handumdrehen gelang ihm am anschließenden Nachmittag seine persönliche Bestmarke, mit der er nur knapp eine Sekunde auf die absolute Bestzeit des Japaners Takaaki Nakagami einbüßte. Dank der vielen positiven Erkenntnisse der Wintertests geht Schrötter nun mit viel Zuversicht in den WM-Auftakt am nächsten Wochenende im Wüstenstaat Katar.

#23 Marcel SCHRÖTTER (Tech 3, Mistral 610) - 1´43.149, 183 Runden:

“Ich bin mit dem Verlauf der finalen Saisonvorbereitungen im Großen und Ganzen zufrieden. Beim letzten Mal vor drei Wochen hier in Jerez machten wir zur Halbzeit große Fortschritte. Mit dem gleichen Stand von damals sind wir auch in diesen Test gestartet und da wir uns ja ständig verbessern und das Motorrad noch schneller machen wollen, haben wir an diesen drei Tagen viele verschiedene Dinge ausprobiert. Die Bedingungen waren optimal und von dem her wollten wir diese Gelegenheit bestmöglich nutzen, was auch gut gelungen ist. Am Ende kann ich behaupten, dass wir vieles gelernt haben und um einiges schlauer geworden sind. In erster Linie wurde daran gearbeitet, das Motorrad über eine Renndistanz fahrbarer zu machen. Unser Hauptaugenmerk galt dabei der Frontpartie der Mistral 610, um das Fahrverhalten beim Bremsen und Einlenken zu verbessern.

An den ersten beiden Test-Tagen wollte eine Steigerung nicht so recht gelingen, obwohl meine Rundenzeiten in längeren Runs sehr konstant waren. Aber der Sprung in die Top-15 blieb aus, was ein wenig zermürbend war. Dafür lief es abgesehen von einem Sturz am abschließenden Donnerstag fiel besser. Der Unfall am Vormittag war ein dummes Missgeschick, bei dem ich mir den Kopf heftig angeschlagen hatte. Ansonsten ist nichts Schlimmeres passiert und am Nachmittag konnten wir nochmals richtig zulegen. Meine schnellste Rundenzeit bei diesem Test macht mich sehr, sehr happy. Klar wäre es schön gewesen unter 1’43 zu bleiben, aber es ist auch so ok. Ich bin froh, dass die harte Test-Arbeit vorerst vorbei ist und dass es nun endlich mit den Rennen losgeht.“

2014 von Hermann Ecker

M.Marquez Beinbruch bei Trainingsunfall

Der spanische MotoGP-Fahrer Marc Marquez hat sich sein rechtes Bein bei einem Trainingsunfall gebrochen.

Bittere Diagnose für den amtierenden Titelträger der MotoGP: Der Spanier Marc Marquez hat sich bei einem Trainingsunfall sein rechtes Bein gebrochen. Die nächsten Testläufe Ende Februar in Sepang wird der 21-Jährige definitiv verpassen.

Passiert ist der unglückliche Unfall beim Dirt-Track-Training im spanischen Cervera, der Heimat von Marc Marquez, unweit von Barcelona. Sofort nach dem Unfall wurde Marquez, der am Montag seinen 21. Geburtstag feierte, nach Barcelona ins Spital gebracht. Dort wurde dann der Bruch des rechten Wadenbeins diagnostiziert.

"Ich denke er wird drei oder vier Wochen brauchen, um wieder komplett gesund zu sein", sagte sein behandelnder Arzt Doktor Xavier Mir in einer Aussendung. Bänder oder Sehnen wurden keine beschädigt. Somit kommt Marquez auch um eine Operation herum.

Comeback zum Saisonstart

Marquez selbst sprach von einem "unglücklichen Unfall". "So etwas kann jederzeit bei jedem Motorradfahrer passieren. Zum Glück ist es kein komplizierter Bruch", strich der Spanier die positiven Dinge hervor.

Rechtzeitig zum Auftakt der neuen Saison möchte der Superstar wieder in den Rennzirkus zurückkehren. Am 23. März geht in Katar der Auftakt über die Bühne.

2014 von Hermann Ecker

Stefan Fastner auf Wunsch ausgeschieden

Unser Vorstands und Gründungsmitglied Fastner Stefan ist auf eigenen Wunsch mit 2014 leider vom Racing Team Gentlemanracer ausgeschieden.

Er hat das Hobby gewechselt, und sucht jetzt sein Glück auf dem Rücken eines Pferdes.

Stefan wir wünschen dir viel Spaß und Freude bei deinem neuen Hobby, und möchten uns für deine Mitgliedschaft recht herzlich bedanken.

Du bist natürlich weiterhin bei unserem Stammtisch herzlich willkommen.

mfg

Hermi

2014 von Hermann Ecker